Donnerstag, März 22, 2007

Nachtrag aus dem Schwarzwald: +15,060 kg CO2

Nachdem ich es dieses Mal nicht vergessen hatte, in Schönwald auf den Stromzähler zu sehen, kann ich nun den Verbrauch der beiden letzten Urlaubs- und Lernaufenthalte im Schwarzwald hochrechnen und nachtragen. Der Stromanbieter, die ETG Triberg, kennzeichnet seinen Strom mit 411 Gramm je Kilowattstunde.

Der Verbrauch von zwei Personen lag beim letzten Besuch bei 51,3 Kilowattstunden in einer Woche. Das ist nicht wenig, aber auch nicht übermäßig viel. Wasch-, Spül- und Kaffeemaschine schlucken alle Energie. Außerdem ist die Beleuchtung etwas überdimensioniert und damit nicht besonders stromsparend gestaltet. Der Nachtrag für die Woche im Februar beträgt nun also:

51,3 kWh / 0,411 kg CO2 / kWh / 2 Personen = 10,542 kg CO2

Der Besuch im Dezember war mit drei Tagen etwas kürzer, die Emissionen lassen sich hochrechnen:

51,3 kWh / 7 * 3 * 0,411 kg CO2 / kWh / 2 Personen = 4,518 kg CO2

Insgesamt beaufschlage ich das Konto mit 15,060 Kilogramm CO2, neuer Stand ist damit +681,349 kg CO2.

Es lässt sich mittlerweile auch ein Trend absehen: Emissionen aus dem Transport machen momentan den Großteil auf meinem Konto aus. Hätte ich keinen klimaneutralen Strom, wäre dieser mit Sicherheit der größte Posten. Gespannt bin ich schon auf die Nebenkostenabrechnung hier in Aachen. Allerdings gehe ich nicht von hohen Emissionen aus, schließlich habe ich nur ein paar Tage lang geheizt und meine Raumtemperatur auf sportlichen 18 Grad Celsius gehalten. Warmwasser ist bestimmt noch mal viel, ich erwarte aber, dass diese Emissionen weit weniger sein werden, als die „Transportkosten“. Mit fast 700 Kilogramm CO2 liege ich noch gut im Rennen, viel Spielraum zu den drei Tonnen wird es aber nicht geben. Nun ja, ich bin selber gespannt!

>>Stromkennzeichnung der ETG.
>>Studentisches Lernexil I.
>>Weihnachtsferien (III).

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